So schützt Nearshoring vor Lieferengpässen 

Andreas Kemmner

Corona-Pandemie, Chipmangel und nun der Krieg in der Ukraine. Durch externe Schocks kommt es in vielen Branchen zu Lieferengpässen. Als Reaktion darauf steigern Unternehmen die Anzahl ihrer Lieferanten – oder holen die Produktion ganz zurück in ihre Heimatregion.

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Wahrscheinlichkeit von Ausfällen reduzieren

Eine Rückverlagerung um jeden Preis sei vielfach auch gar nicht möglich, wie Prof. Götz-Andreas Kemmner, geschäftsführender Gesellschafter der Abels und Kemmner Gesellschaft für Unternehmensberatung, berichtet: „Bei bestimmten Technologien und Produktclustern fehlt in Europa inzwischen auch die Basisinfrastruktur, sodass quasi Industrien rückverlagert werden müssten und nicht nur einzelne Güter.“ Grundsätzlich beobachtet er, dass die Beschaffung eines Produkts auf mehrere Lieferanten und Regionen verteilt wird.


Dies ist ein Auszug aus dem kürzlich erschienenen Artikel auf der Webseite des Creditreform-Magazins. Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
https://creditreform-magazin.de/unternehmen/die-neuordnung-der-globalisierung/


Andreas Kemmner

Autor | Author

Prof. Dr. Kemmner ist Co-CEO der Abels & Kemmner Group und hat in 30 Jahren Beratertätigkeit in Supply Chain Management und Sanierung weit über 200 nationale und internationale Projekte durchgeführt und war über 10 Jahre der einzige öffentlich bestellter Sachverständige für die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung von Industriebetrieben in Deutschland.

2012 wurde er von der WHZ zum Honorarprofessor für Logistik und Supply Chain Management bestellt.

Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

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