Constraint-Analyse

Analyse und Effizienzsteigerung der Supply Chain Prozesse


Die Constraint-Analyse deckt die Kernursachen unzureichender Ergebnisse oder vermeintlicher Schwachstellen auf. Wenn nötig, durchleuchten wir Ihre Supply Chain von Ihren Lieferanten durch Ihre Organisation hindurch bis zu den Kunden.

Constraint-Analyse entlang der Wertschöpfung

Kernursachen und Kernprobleme

„Engpässe“ in der Organisation, in Geschäftsprozessen oder Material– und Informationsflüssen identifizieren und diese in Form von Ursachen- und Wirkungsketten aufschlüsseln.

Wir gelangen zu den Kernproblemen.

SITUATION

Supply Chains stellen ein Netzwerk aus Maschinen, Material, Logistik, Prozessen, Methoden, Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und Geschäftsregeln dar, dessen Zusammenwirken oft intransparent und immer komplex ist und dessen Ergebnisse oft nicht den Erwartungen oder Erfordernissen entsprechen.


Doch wie lässt sich die Effizienz steigern, wie lassen sich entscheidenden Schwachstellen erkennen?

LÖSUNGEN

Ergebnis der Constraint-Analyse ist ein sogenannter Realitätsbaum, der einem Schaltplan gleichend, das Ursachen-Wirkungsnetz zwischen erkannten Symptomen und den zugrunde liegenden Kernursachen ("root causes") wiedergibt.


Sie stellen die Engpässe im technisch-organisatorischen System dar, die die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems ausbremsen. Diese Engpässe werden eliminiert.

Constraint Analyse - Startpunkte

Der Startpunkt der Constraint-Analyse ist immer ein signifikantes und subjektiv empfundenes, besser noch, objektiv gemessenes Problem, z. B.:

LIEFERBEREITSCHAFT

Die Lieferbereitschaft niedriger als die geforderte Lieferbereitschaft.


Lagerumschlagraten

Die Lagerumschlagraten sind zu niedrig, bzw. der Bestand von Artikeln mit einer langen Reichweite ist zu hoch.

Durchlaufzeiten

Die Durchlaufzeiten der Eigenfertigung sind höher als gefordert.

LIEFERANTEN

Die Lieferbereitschaft der Lieferanten ist zu niedrig. Zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie z. B. Sicherheitszeiten erhöhen die Kosten im Unternehmen.

EngpÄSSE und FehlteilE

Fehlteillisten und tägliche Shop-Floor-Meetings zur Priorisierung von Fertigungsaufträgen werden zum führenden Steuerungsinstrument

AUSSCHUSSQUOTE

Die Qualität der gefertigten Artikel hat nachgelassen, die Ausschussquoten und Kosten steigen, die Planbarkeit sinkt.


Durchführung der Constraint Analyse

  1. 1
    Erfassen des Wertstroms
    Eine Constraint-Analyse von Supply Chain Prozessen beginnt mit dem Erfassen der Wertströme. Dieser Arbeitsschritt schafft Transparenz und ist häufig nicht nur für externe, sondern auch für interne Projektmitarbeiter ein wesentliches Instrument, um die Gesamtzusammenhänge nachvollziehen zu können.
  2. 2
    Workshops und Interviews
    Sodann werden in Workshops und Interviews mit den involvierten Fachbereichen, Teile des Ursachen-Wirkungsnetzes identifiziert. Die Interviews ermöglichen dabei, bestimmte Ursachen und ihre Wirkungen aus verschiedenen Fachbereichsperspektiven zu beleuchten. Wenn nötig, können Zusammenhänge durch Analysen und Simulationen belegt, widerlegt oder auch in ihrer Wirkungsstärke untersucht werden.
  3. 3
    Ursachen-Wirkungs-Netzwerk
    Aus den Analyseergebnissen wird das Ursachen-Wirkungs-Netzwerk entwickelt, bis man zu den Kernursachen vorgedrungen ist.
  4. 4
    Kernursachen eliminieren
    Sind die Kernursachen aufgedeckt, gilt es, Hebel zu definieren, die geeignet sind, die Kernursachen zu eliminieren. Diese Hebel könne aus einfachen Maßnahmen bestehen, aber auch eigenständige Projekte darstellen und müssen zu Handlungsfeldern zusammengefasst und priorisiert werden.

WHITE PAPER 

Effizienzanalyse und -steigerung 

mittels Constraint-Analyse

GESCHICHTE

Die Constraint-Analyse ist ein Element der von dem amerikanisch-israelischen Physiker Eliyahu Goldratt (1947 – 2011) entwickelten Theory of Constraints (TOC). Weltweit bekannt wurde die TOC durch seinen Bestseller "Das Ziel".

GRUNDLAGEN

Die TOC geht von der Erkenntnis aus, dass jedes organisatorisch-technische System solange weiter wächst, bis ein System-Element an eine Begrenzung (=Engpass) stößt. Wird dieser Engpass erkannt und beseitigt, so wächst das System so lange weiter, bis wiederum ein System-Element an einen Engpass stößt.

PRAXIS

In der Getriebefertigung eines großen Automobilzulieferers gelang es den Beratern von Abels & Kemmner mittels einer Constraint-Analyse den Produktionsdurchsatz um 10% zu steigern, ohne dass in Kapazitätserweiterungen investiert werden musste.

Erfahrene Supply Chain Ingenieure analysieren, interpretieren und optimieren

Mit der Constraint-Analyse von Supply Chain Prozessen hat Abels & Kemmner bereits seit vielen Jahren beste Erfahrungen gemacht. Unsere erfahrenen Berater stellen die Qualität der Analysen und Konzepte sicher.  Selbstverständlich stehen wir auch bereit, die Erkenntnisse praktisch umzusetzen. Die Wirksamkeit der definierten Maßnahmen wird im Realitätsbaum detailliert aufgezeigt, die Frage nach Schuld und Verantwortung wird nirgends gestellt, es muss nichts versteckt oder unter den Teppich gekehrt werden.

  • Steigerung der Lieferbereitschaft zum Kunden
  • Steigerung der Lagerumschlagraten
  • Reduzierung von Durchlaufzeiten in der Fertigung
  • Steigerung der Qualität und Reduzierung der Ausschussquote
  • Auflösung von Engpässen und Steigerung der Transparenz

Ansprechpartner


Prof. Dr. Götz-Andreas Kemmner

Geschäftsführender Gesellschafter

Prof. Dr. Kemmner hat in über 25 Jahren Beratertätigkeit in Supply Chain Management und Sanierung weit über 150 nationale und internationale Projekte durchgeführt. 


2012 wurde er von der WHZ zum Honorarprofessor für Logistik und Supply Chain Management bestellt.


Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

Dr. Bernd Reineke

Geschäftsführender gesellschafter

Dr. Reineke promovierte im Maschinenbau und verantwortete zunächst 10 Jahre in der Industrie die Bereiche Logistik, Planung, Disposition, Entwicklung und IT.


Er berät seither Unternehmen mit den Schwerpunkten SCM, Produktionssteuerung, IT-Optimierung und Bestandsmanagement.


Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

Dirk Ungerechts

Dirk Ungerechts, MSc.

GEschäftsführender gesellschafter

Dirk Ungerechts verantwortet das Business Consulting der A&K Supply Chain Engineers.


Er verfügt über langjährige Erfahrung im Supply Chain Management und der Mathematischen Optimierung.


Er ist spezialisiert auf die Anforderungen der quantitativen SCM-Optimierung sowie der dynamischen Simulation zur agilen und intelligenten Entscheidungsfindung.

Oliver Kayser, BSc.

leiter Marketing und vertrieb

Oliver Kayser berät im Rahmen seiner Tätigkeit unsere Interessenten im Entscheidungsprozess zu agilen SCM-Lösungen.

 

Dafür blickt er auf langjährige Beratung von Unternehmen im Umfeld SCM, APS, Business Analytics und Automatisierung zurück.


Zudem ist er verantwortlich für digitale Themen, Online-Marketing, PR sowie Kooperationen und Vertragswesen.

Was sind Ihre Herausforderungen?