Spezifische Analyse:
Datenbasiert & Datengetrieben
Unsere Methodik der Situationsanalyse ist speziell darauf ausgerichtet, das gesamtheitliche Konzept Ihrer Supply Chain zu optimieren. Wir beginnen mit einer gründlichen Prozess- und Statusanalyse, um eine präzise Erfassung Ihrer Prozesse zu gewährleisten. Parallel übernehmen wir Stamm- und Bewegungsdaten aus Ihrem ERP-System und ggfs. weiteren Quellen, und verifizieren und bereinigen die Daten. Diese Daten bilden die Basis für Analysen und Simulationen von Verbesserungsansätzen im digitalen Zwilling. In komplexen Fällen entwickeln wir ergänzend im Rahmen einer Constraint-Analyse detaillierte Ursachen-Wirkungsnetze, um auf diese Weise aus einer zweiten Betrachtungsperspektive Verbesserungspotenziale aufzudecken. Alle Erkenntnisse fließen in die Definition von Handlungsfeldern und detaillierte Festlegung von Verbesserungsmaßnahmen ein.


Empirische Simulation
im digitalen Zwilling
Die Kernkompetenz unseres Ansatzes bildet die empirische Simulation: Mit den Daten aus Ihrem ERP-System erstellen wir einen digitalen Zwilling Ihres Supply-Chain-Netzwerks. In diesem sicheren, virtuellen Umfeld führen wir “Was wäre, wenn”-Szenarien durch, um potenzielle Veränderungen und deren Auswirkungen zu simulieren, ohne das operative System zu stören. Diese Simulationen sind ein mächtiges Werkzeug, um Optimierungspotenziale zu erkennen.
Diagnose & Maßnahmenentwicklung
Durch Diagnose-Workshops identifizieren wir gemeinsam mit Ihrem Team Quick Wins und leiten konkrete Handlungsfelder ab. Das Ergebnis ist ein maßgeschneiderter Maßnahmenplan, der nicht nur Optimierungsansätze aufzeigt, sondern auch eine detaillierte Kostenabschätzung und einen realistischen Umsetzungsplan beinhaltet. Der gesamte Prozess ist darauf ausgelegt, innerhalb eines Zeitrahmens von 4-6 Monaten abgeschlossen zu werden, sodass Sie schnell und effektiv von den Verbesserungen profitieren können.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Situationsanalyse im Supply Chain Management?
Eine Situationsanalyse untersucht den aktuellen Zustand Ihrer Supply Chain anhand von Prozessen, Daten und Kennzahlen. Sie zeigt, wo Schwachstellen bestehen und welche Verbesserungen wirtschaftlich sinnvoll sein können. Abels & Kemmner verbindet dafür Prozessanalysen mit ERP-Daten und Simulationen, um konkrete Handlungsfelder und einen umsetzbaren Maßnahmenplan zu entwickeln.
Welche Daten werden für eine Supply-Chain-Situationsanalyse benötigt?
Die Grundlage bilden Stamm- und Bewegungsdaten aus Ihrem ERP-System, beispielsweise zu Artikeln, Bedarfen, Beständen, Aufträgen und Lieferzeiten. Je nach Fragestellung können weitere Datenquellen hinzukommen. Wir prüfen die Daten auf Vollständigkeit und Plausibilität und bereinigen relevante Fehler, bevor sie für Analysen und Simulationen genutzt werden.
Welche Rolle spielt der digitale Zwilling bei der Situationsanalyse?
Der digitale Zwilling bildet relevante Strukturen und Planungsprozesse Ihrer Supply Chain auf Basis Ihrer Unternehmensdaten ab. Mit „Was wäre, wenn“-Szenarien lassen sich alternative Einstellungen und Maßnahmen vergleichen, ohne den laufenden Betrieb zu verändern. So können mögliche Auswirkungen auf Bestände, Lieferbereitschaft und Prozesse vor der Umsetzung bewertet werden.
Wann wird die Situationsanalyse durch eine Constraint-Analyse ergänzt?
Bei komplexen Zusammenhängen kann eine ergänzende Constraint-Analyse helfen, die Ursachen beobachteter Probleme genauer zu verstehen. Sie stellt Ursache-Wirkungs-Beziehungen dar und zeigt, welche Faktoren die Gesamtleistung der Supply Chain begrenzen. Diese zusätzliche Perspektive ergänzt die Datenanalyse und Simulation und unterstützt die Priorisierung wirksamer Verbesserungsmaßnahmen.
Welche Ergebnisse liefert eine Supply-Chain-Situationsanalyse?
Das Ergebnis ist ein auf Ihr Unternehmen abgestimmter Maßnahmenplan mit konkreten Handlungsfeldern, einer Kostenabschätzung und einem realistischen Umsetzungsplan. In Diagnose-Workshops bewerten wir die Erkenntnisse gemeinsam mit Ihren Teams. Dabei unterscheiden wir kurzfristig realisierbare Quick Wins und weiterführende Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Supply Chain.
Wie lange dauert eine Situationsanalyse der Supply Chain?
Eine umfassende Situationsanalyse ist in der Regel auf einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten ausgelegt. Der tatsächliche Aufwand hängt vom Untersuchungsumfang, der Datenqualität und der Komplexität Ihrer Supply Chain ab. Während der Analyse werden mögliche Quick Wins identifiziert, die je nach Voraussetzungen bereits vor Abschluss des Gesamtprojekts umgesetzt werden können.