Mit No-COVID in die Produktions-Flaute 

Andreas Kemmner

Wird im Jahr 2022 die Versorgungslage aus China immer unzuverlässiger werden? Wer viel aus China beschafft, sollte sich vielleicht darauf einstellen.

China setzt auf eine No Covid-Strategie. Das alleine scheint schwierig in einer Welt, aus der Covid wohl nicht mehr verschwinden wird, führt zu geringerer Produktivität in den Häfen und wird auch immer wieder Lockdowns und damit Produktionsunterbrechungen bedingen. Seit 23. Dezember ist z.B. die Großstadt XI’an im Lockdown, inzwischen auch die Stadt Yuzhou.

Schlimmer noch, irgendwann wird sich die Omikron-Variante auch in China verbreiten und nach allem, was man hört, helfen die chinesischen Impfstoffe, auch nach dem Boostern nicht gegen Omikron, was zu noch drastischeren Ansteckungsraten als in den westlichen Industrieländern und gepaart mit einer No Covid-Strategie zu massiven Produktionsunterbrechungen führen könnte.


Beitragsbild von Markus Distelrath auf Pixabay


Andreas Kemmner

Autor | Author

Prof. Dr. Kemmner hat in über 25 Jahren Beratertätigkeit in Supply Chain Management und Sanierung weit über 150 nationale und internationale Projekte durchgeführt.

2012 wurde er von der WHZ zum Honorarprofessor für Logistik und Supply Chain Management bestellt.

Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

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