Überbestandsstudie Deutschland 2014 von Abels & Kemmner 

Andreas Kemmner

Symptome werden mit Ursachen verwechselt

Im Schnitt kann das produzierende Gewerbe in Deutschland ca. 20% der Bestände innerhalb von 6 Monaten abbauen. Dies ist ein wesentliches Ergebnis der neuen Überbestandsstudie 2014 von Abels & Kemmner. Seit der Überbestandsstudie 2009 hat sich die Überbestandssituation in den Unternehmen damit nicht wesentlich verbessert. Die Untersuchung zeigt auch, dass sich die Unternehmen noch immer zu sehr mit den Symptomen der Überbestände abmühen, nicht aber die wirklichen Ursachen angehen, um so auch nachhaltig ihre Bestände zu senken.

Für hohe Bestände gibt es viele „gute“ Gründe: Verstärkte Beschaffung in Asien und damit verlängerte Wiederbeschaffungszeiten, erhöhte Variantenvielfalt verbunden mit unregelmäßigen Marktbedarfen, unzuverlässige Lieferanten. Dies sind aber oft nur Symptome, mit denen alle Unternehmen zu kämpfen haben. Während es eine kleine Gruppe von Unternehmen schafft, ihre Bestände gering zu halten, ohne die Lieferbereitschaft zu gefährden, gelingt dies der Mehrheit der Unternehmen immer noch nicht nachhaltig. Die gesamten Fakten sowie Tipps zur nachhaltigen Bestandsoptimierung erhalten Sie, wenn Sie die Überbestandsstudie Deutschland 2014 hier herunterladen.


Andreas Kemmner

Autor | Author

Prof. Dr. Kemmner ist Co-CEO der Abels & Kemmner Group und hat in 30 Jahren Beratertätigkeit in Supply Chain Management und Sanierung weit über 200 nationale und internationale Projekte durchgeführt und war über 10 Jahre der einzige öffentlich bestellter Sachverständige für die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung von Industriebetrieben in Deutschland.

2012 wurde er von der WHZ zum Honorarprofessor für Logistik und Supply Chain Management bestellt.

Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

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