Zehn Best-Practice-Bausteine eines leistungsfähigen Logistik-Controllings 

Andreas Kemmner

In unseren Projekten und Schulungen zum Thema Logistik-Controlling ist die Erwartungshaltung oft klar formuliert: Was sind die wichtigsten Logistik-Kennzahlen und wie komme ich am einfachsten an sie ran? Diese  Kennzahlen stelle ich dann monatlich zusammen und schicke sie eine Etage höher, fertig ist mein Logistik-Controlling…

Ein solches Logistik-Controlling hat rein gar nichts mit der Leidenschaft zu tun, sich selbst und sein Aufgabengebiet laufend zu verbessern und zu perfektionieren. Ein solches Logistik-Controlling hilft auch nicht bei der  faktischen Notwendigkeit, laufend besser zu werden, um im unternehmensübergreifenden Wettbewerb der logistischen Leistung nicht zu verlieren! Zum Glück ist der Weg zu einem wirkungsvollen Logistik-Controlling spannender und herausfordernder. Um diesen Weg sicher zurücklegen zu können, wollen wir uns im Folgenden ansehen, aus welchen Best-Practice-Bausteinen ein besonders erfolgreiches Logistik-Controlling gebaut werden kann. In vielen Unternehmen wird beim Stichwort Logistik-Controlling zuerst an Kennzahlen gedacht, und alle machen sich auf die Suche nach den ultimativen Kennzahlen der Logistik; doch langsam …

Grundprinzip 1: Wer nicht weiß, was er will, weiß auch nicht, was er messen soll

Wenn Sie Ihre logistischen Abläufe verbessern sollen, dann werden Sie nicht willkürlich irgendwelche Kennzahlen erfassen. Sie werden wohl erst einmal Schwachstellen identifizieren, Verbesserungsideen entwickeln und  diese Stück für Stück umsetzen. Erst wenn es darum geht, zu messen wo Sie stehen und wie zügig die Arbeit voranschreitet, kommen Kennzahlen ins Spiel. Klingt eigentlich logisch; warum machen es dann viele Unternehmen  mit ihrem Controlling nicht genauso? In Best-Practice-Unternehmen ist Logistik-Controlling eng an der Logistikstrategie ausgerichtet: Ausgehend von der Logistikstrategie werden die Handlungsfelder definiert und  heruntergebrochen. Selbst wenn in einem Bereich keine besonderen Maßnahmen erforderlich sind, ergeben sich aus der (hoffentlich klaren) Logistikstrategie die Zielvorgaben, die dann in Form von Kennzahlen  operationalisiert und messbar gemacht werden. Der Best-Practice-Baustein 1 des Logistik-Controllings lautet deshalb: Logistik-Controlling beginnt mit einer klaren Vorstellung von der eigenen Logistik-Strategie.

Auch wenn  die Strategie klar ist, sind wir noch nicht direkt bei den Kennzahlen angelangt, denn …

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Andreas Kemmner

Autor | Author

Prof. Dr. Kemmner ist Co-CEO der Abels & Kemmner Group und hat in 30 Jahren Beratertätigkeit in Supply Chain Management und Sanierung weit über 200 nationale und internationale Projekte durchgeführt und war über 10 Jahre der einzige öffentlich bestellter Sachverständige für die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung von Industriebetrieben in Deutschland.

2012 wurde er von der WHZ zum Honorarprofessor für Logistik und Supply Chain Management bestellt.

Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

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