
ERP- und APS-Optimierung
Warum Planungssysteme erst mit Regeln, Segmentierung und Simulation wirken
SAP oder andere ERP- und APS-Systeme bilden das digitale Rückgrat Ihrer Supply Chain. Doch viele Unternehmen nutzen ihr Potenzial nicht aus: Planungsparameter sind veraltet, Dispositionsstrategien historisch gewachsen, Tools wie ERP oder APS-Systeme bleiben unter ihren Möglichkeiten. Die Folge: zu hohe Bestände, schlechte Lieferperformance, Planungsaufwand per Excel. Dabei entscheidet die Qualität Ihrer ERP- und APS-Konfiguration über Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Erst mit durchdachter Parametrik, systematischer Segmentierung, Simulation und Automatisierung entfaltet Ihre IT die Wirkung, die moderne Supply Chains brauchen.
Erkennen Sie sich wieder?
– Ihr SAP-/ERP-System liefert unzuverlässige Dispositionsvorschläge?
– Sie ändern Planungsparameter nur im Ausnahmefall oder aus dem Bauch heraus?
– Ihre Bestände sind hoch, aber die Lieferbereitschaft leidet?
– Ihre Disponenten arbeiten mehr mit Excel als mit dem ERP-System?
– Ihnen fehlen Simulation, Szenarien, Regelwerke und Automatisierung?
Dann ist es Zeit, Ihre Planungs- und Dispositionssystematik neu zu denken.
Unser Beratungsansatz: Systematische, simulationsgestützte Optimierung Ihrer Planungssysteme
Mit uns optimieren Sie Ihre ERP- und APS-Umgebung systematisch, simulationsgestützt und rollenbasiert:
Dispositionsparameter analysieren & optimieren
Wir klassifizieren Ihre Artikel, analysieren Bedarfsverhalten und entwickeln ein segmentiertes Regelwerk für Planungs- und Dispositionsparameter. Ziel: hohe Lieferfähigkeit bei minimaler Kapitalbindung.
Simulation mit Digitalem Zwilling
Statt Trial-and-Error im Live-System simulieren wir alternative Strategien, bewerten Kosten/Nutzen und setzen nur um, was sich lohnt.
APS-Systeme (z. B. DISKOVER) integrieren & nutzen
Wir schaffen die technische und prozessuale Integration Ihres APS-Systems und machen dessen Funktionen (z. B. Forecasting, Zielwertoptimierung, Simulation) für Ihr Tagesgeschäft nutzbar.
Change Management & Training
Wir begleiten Ihre Teams mit Schulung, Praxisbegleitung und rollenbasierten Dashboards – für maximale Akzeptanz und Nachhaltigkeit.
Disposition automatisieren (Disposition 4.0)
Mit klaren Regelwerken und intelligenter Software automatisieren wir Standardentscheidungen und entlasten Ihre Planer.
Beispiele unserer Beratungsleistungen
– Optimierung der SAP-Planungsstrategien (inkl. Prognosemethoden, Dispositionsparameter, Sicherheitsbestände)
– Integration und Nutzung von DISKOVER SCO als APS-System
– Simulation von Lieferperformance, Bestand und Kosten
– Umsetzung eines regelbasierten Dispositionsmodells
– Dispoparameteroptimierung
– Teil- und Vollautomatisierung der Disposition
Typische Fragestellungen, die wir beantworten
– Welche Dispositionsparameter sind für welches Segment sinnvoll?
– Wie nutzen wir APS-Funktionalitäten gewinnbringend?
– Wie simulieren wir Alternativen, ohne das Live-System zu gefährden?
– Wie schaffen wir Transparenz über Auswirkungen auf Bestand, Service und Aufwand?
– Wie schaffen wir Akzeptanz bei Planern und Anwendern?
Was wir anders machen
Wir denken IT, Prozesse und Mensch zusammen. Unsere Simulationen ersetzen Bauchgefühl durch Fakten. Unsere Regelwerke entlasten Ihre Planung. Und unser integrierter Ansatz macht Ihre ERP-/APS-Landschaft zu einem echten Wettbewerbsfaktor. Über 40 Kundenprojekte mit >15–25 % Bestandsreduktion bei gleichzeitiger Serviceverbesserung sprechen für sich.
Simulation statt Bauchgefühl
Wir testen Strategien im Digital Twin, bevor sie live gehen.
Automatisierung mit Augenmaß
Nicht alles, was automatisiert werden kann, sollte automatisiert werden. Wir differenzieren sinnvoll.
Regelwerk statt Einzelkorrektur
Unsere segmentierte Parametrik ersetzt manuelle Pflege.
IT + Organisation
Wir denken Software, Prozesse und Rollen zusammen.
Erfahrung aus über 100 ERP-/APS-Projekten
Unsere Referenzen reichen von Mittelstand bis Konzern, von Make-to-Stock bis Engineer-to-Order.
Montblanc halbierte mit uns den Lagerwert bei gleichbleibender Lieferfähigkeit.
HANSA-FLEX verknüpfte SAP mit DISKOVER und verringerte den Dispositionsaufwand von 250 Filialen.
Ein pharmazeutischer Mittelständler senkte seine Bestände
um 35 % bei 96 % Ziel-Lieferfähigkeit.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was bringt die Kombination aus ERP- und APS-System?
Ein ERP-System verwaltet unter anderem Stammdaten, Aufträge, Bestände und grundlegende Dispositionsprozesse. Ein APS-System ergänzt diese Basis um weiterführende Planungsfunktionen, etwa Prognosen, Simulationen und die Optimierung von Zielbeständen. Entscheidend ist eine abgestimmte Integration, damit Planungsergebnisse im operativen Alltag genutzt werden können.
Wie viel Automatisierung ist in der Disposition sinnvoll?
Das hängt von der Datenqualität, dem Bedarfsverhalten und der Bedeutung der jeweiligen Artikel ab. Wiederkehrende Entscheidungen mit klaren Regeln eignen sich häufig für eine automatisierte Disposition. Bei Ausnahmen, Versorgungsrisiken oder unklaren Daten sollten Disponenten gezielt eingreifen können. Eine segmentierte Steuerung legt fest, welche Entscheidungen das System übernimmt.
Wie hilft ein digitaler Zwilling bei der Optimierung von Dispositionsparametern?
Ein digitaler Zwilling bildet relevante Abläufe der Supply Chain in einem Simulationsmodell ab. Damit lassen sich alternative Sicherheitsbestände, Losgrößen oder Dispositionsverfahren testen, bevor Einstellungen im ERP- oder APS-System geändert werden. Die Ergebnisse zeigen, welche Auswirkungen die Varianten voraussichtlich auf Bestand, Lieferbereitschaft und Kosten haben.
Was unterscheidet die ERP- und APS-Optimierung von einem System-Upgrade?
Ein System-Upgrade aktualisiert die Software. Bei einer ERP- und APS-Optimierung prüfen wir dagegen, wie das bestehende System für Planung und Disposition genutzt wird: Passen Stammdaten, Parameter, Regelwerke und Prozesse zu den aktuellen Anforderungen? Häufig lassen sich Planungsabläufe verbessern, ohne zuerst eine neue Softwareversion oder ein neues System einzuführen.
Wie lange dauert die Optimierung eines ERP- oder APS-Systems?
Ein typisches Optimierungsprojekt dauert je nach Umfang etwa drei bis sechs Monate. Erste Verbesserungen können bereits nach wenigen Wochen sichtbar werden, beispielsweise durch angepasste Dispositionsparameter. Der tatsächliche Zeitbedarf hängt unter anderem von der Datenqualität, der Zahl der Artikel und Standorte sowie der erforderlichen Systemintegration ab.
Als Supply Chain Experten betrachten wir unsere einzelnen Leistungen als Bausteine, die sich in das „große Ganze“, einfügen müssen, um das Ziel einer optimierten Supply Chain zu erreichen.
Prof. Dr. Andreas Kemmner