Logistische Produktportfolioanalyse und -optimierung

Warum jedes Produkt einen logistischen Preis hat

Ein aufgeblähtes, schlecht steuerbares Produktportfolio kostet Geld, Zeit und Nerven – und das gleich auf mehreren Ebenen: von der Lagerhaltung über die Fertigung bis zur Disposition. Viele Unternehmen unterschätzen, wie sehr unprofitable oder selten nachgefragte Artikel ihre Supply Chain belasten. Die logistische Produktportfolioanalyse und -optimierung bringt hier Transparenz: Welche Artikel erwirtschaften wirklich Deckungsbeiträge? Welche Produkte verursachen unnötige Komplexität? Welche Sortimentsbestandteile können reduziert, gebündelt oder smarter gesteuert werden? Ziel ist ein fokussiertes Sortiment, das wirtschaftlich tragfähig, logistisch steuerbar und kundenorientiert ist.

Erkennen Sie sich wieder?

– Sie haben das Gefühl, Ihr Sortiment ist zu breit – aber wissen nicht, wo Sie ansetzen sollen?

– Ihr Lager ist voll, aber wichtige Artikel fehlen?

– Sie subventionieren mit A-Produkten eine Vielzahl an Ladenhütern?

– Die Komplexität in der Fertigung nimmt zu, weil Varianten überhandnehmen?

– Sie haben Artikel im Sortiment, weil “man das eben so macht”?

Dann lohnt sich eine fundierte Portfolioanalyse.

Unser Beratungsansatz: Von der Analyse zur Sortimentsstrategie

In der Zusammenarbeit mit uns profitieren Sie von einem datenbasierten, logistikfokussierten Analyseansatz, der Wirtschaftlichkeit, Komplexität und Kundenbedarf ganzheitlich in Einklang bringt:

Ertragsorientierte Sortimentsanalyse

Wir analysieren mit Hilfe von ABC/XYZ-Matrizen und Prozesskostendaten, welche Artikel wirklich zur Wertschöpfung beitragen und wo stille Verlustbringer im Portfolio schlummern.

Prüfen und Auflösen von Sortimentszwängen

Wir entkräften "gefühlte" Produktzwänge faktenbasiert, durch Kunden- und Warenkorbanalysen. So entsteht Spielraum für echte Fokussierung.

Deckungsbeitragsoptimierung

Auf Basis realistischer Prozesskostenstrukturen rekalkulieren wir Ihre Deckungsbeiträge und zeigen auf, welche Preisanpassungen, Liefergrade oder Sortimentsentscheidungen zu besseren Ergebnissen führen.

Lebenszyklusgerechtes Produkt-Portfolio-Management

Produkte müssen nicht nur gut starten, sondern auch rechtzeitig auslaufen. Wir implementieren Strategien zur systematischen Phasensteuerung Ihres Sortiments.

Sortimentsbereinigung und Variantenmanagement

Gemeinsam mit Ihnen reduzieren wir redundante Varianten, definieren Liefergrade und überführen das Sortiment in eine fokussierte, steuerbare Struktur. Wo möglich setzen wir auf Modularisierung und Postponement.

Beispiele unserer Beratungsleistungen

– ABC/XYZ-basierte Sortimentsanalyse

– Re-Kalkulation von Deckungsbeiträgen mit Prozesskostensimulation

– Definition differenzierter Liefergrade

– Variantenmanagement durch Modularisierung und Postponement

– Aussteuerung von Produkten entlang des Lebenszyklus

Typische Fragestellungen, die wir beantworten

– Welche Produkte tragen wirklich zur Wertschöpfung bei, welche verursachen nur Aufwand?

– Wie viele Varianten sind logistisch sinnvoll steuerbar?

– Welche Liefergrade sind für welche Kundensegmente wirtschaftlich vertretbar?

– Wie wirken sich Preisanpassungen oder Auslistungen auf den Gesamt-DB aus?

– Wie lassen sich Varianten reduzieren, ohne Umsatzeinbußen zu riskieren?

Was wir anders machen

Sie erhalten von uns keine rein vertriebliche Betrachtung Ihres Portfolios, sondern eine ökonomisch und logistisch fundierte Optimierung. Wir kombinieren Methoden aus Produktmanagement, Supply Chain Management und Simulationstechnik. Dabei analysieren wir nicht nur “Was verkauft sich”, sondern auch “Was kostet es, das vorzuhalten, zu disponieren, zu fertigen und zu liefern?”. Mit digitalen Zwillingen simulieren wir Ihre Sortimentsstrukturen und ermitteln realitätsnahe Potenziale zur Komplexitätsreduktion und Ergebnisverbesserung.

Fokus auf logistische Steuerbarkeit

Wir betrachten nicht nur die Marge, sondern auch die logistischen Kosten jedes Artikels.

Ganzheitlicher Blick

Produktmanagement, SCM, Vertrieb und Controlling arbeiten gemeinsam an der optimalen Sortimentsstruktur.

Datenbasierte Segmentierung

Unsere Analysen werden durch echte Bewegungsdaten und Prozesskostensimulationen ergänzt.

Simulation statt Bauchgefühl

Wir simulieren Portfolioveränderungen, bevor sie in die Realität überführt werden.

Verankerung im Lebenszyklusmanagement

Wir denken Portfolio nicht als Einmalaufgabe, sondern als steuerbaren, dynamischen Prozess.

"Mit dem Produktportfolio ist es wie mit einem Obstbaum: Wer nicht regelmäßig zurückschneidet, kann keinen gesunden Ertrag erwarten."
Dirk Ungerechts
Geschäftsführer
Bestandsreduzierung bei gleicher Lieferbereitschaft
- 0 %
höherer Deckungsbeitrag durch Preisstrukturkorrektur
+ 0 %
Variantenabbau
- 0 %
kürzere Durchlaufzeiten
- 0 %

Ein Maschinenbauer reduzierte mit uns 45 % seines Sortiments ohne negative Umsatzwirkungen. Die frei gewordene Lagerfläche wurde genutzt, um A-Artikel strategisch auszubauen.

Ergebnis:

−22 % Bestandskosten, +15 % Lieferverfügbarkeit, Ertragssteigerung um 15%

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist eine logistische Portfolioanalyse?

Eine Analyse, die Sortimentsstruktur, Wirtschaftlichkeit und logistische Steuerbarkeit verknüpft, um Optimierungspotenziale sichtbar zu machen.

Wir betrachten auch Lager- und Fertigungskosten, Serviceziele, Variantensteuerung und Dispositionslogik – nicht nur Umsatz und Marge.

Was kann man mit Portfoliooptimierung konkret erreichen?

Weniger Komplexität, schnellere Prozesse, geringere Lagerbestände, höhere Verfügbarkeit, klarere Sortimentsstrategie.

Mit der richtigen Argumentation (z. B. durch Serviceverbesserung bei A-Artikeln) und fundierter Datenbasis entstehen hohe Akzeptanzraten.

Wie aufwendig ist ein solches Projekt?

Die Grundanalyse dauert i. d. R. 2–3 Monate. Erste Ergebnisse und Quick Wins sind meist nach wenigen Wochen umsetzbar.

Gerade dann! Variantenmanagement und Modularisierung zählen zu unseren Kernkompetenzen in solchen Projekten.

Als Supply Chain Experten betrachten wir unsere einzelnen Leistungen als Bausteine, die sich in das „große Ganze“, einfügen müssen, um das Ziel einer optimierten Supply Chain zu erreichen.

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