
Prognoseoptimierung und Sales & Operations Planning (S&OP)
Warum vorausschauende Planung zur Kernkompetenz wird
In einer volatilen Wirtschaftswelt mit schwankender Nachfrage und unsicheren Lieferketten reicht es nicht mehr aus, nur “auf Sicht zu fahren”. Wer erfolgreich planen will, braucht belastbare Prognosen, abgestimmte Vertriebs- und Produktionspläne und einen klaren Prozess zum Abgleich von Bedarfen und Kapazitäten. Prognoseoptimierung und S&OP sind heute unverzichtbar, um Lieferfähigkeit sicherzustellen, Kosten zu senken, Bestand zu optimieren und strategische Entscheidungen abzusichern.
Erkennen Sie sich wieder?
– Ihre Prognosen treffen selten zu und führen zu Überbeständen oder Fehlmengen?
– Vertrieb und Produktion planen aneinander vorbei?
– Entscheidungen werden nicht vorausschauend getroffen, sondern unter Druck?
– Ihnen fehlen Transparenz und Struktur in der mittelfristigen Planung?
– Ihre Planungsmeetings liefern keine greifbaren Ergebnisse?
Dann ist es Zeit, Ihre Planungsprozesse auf ein neues Niveau zu heben.
Unser Beratungsansatz: Planung neu gedacht – integriert, simulationsgestützt, wirksam
In der Zusammenarbeit mit uns profitieren Sie von einem durchgängigen Ansatz zur Prognose- und Planungsoptimierung:
Prognosequalität steigern
Wir analysieren Ihre Forecast-Methoden mit unserem Simulationswerkzeug, bereinigen historische Daten und integrieren Sondereinflüsse. Wir wählen das artikelspezifisch geeignete Repertoire an statischen und KI-gestützten Methoden für Sie aus und prüfen die Wirksamkeit von KI-gestützten Verfahren. So heben wir die Forecast Accuracy spürbar an.
S&OP-Prozesse einführen oder verbessern
Wir entwickeln mit Ihnen ein maßgeschneidertes, skalierbares S&OP-Format. Von der Meeting-Struktur bis zur KPI-Definition begleiten wir die Einführung organisatorisch und technisch.
Sicherheitsbestände richtig einstellen
Wir analysieren Ihr aktuelles Sicherheitsbestandskonzept, simulieren die Auswirkungen alternativer Einstellungen und stellen Ihre Sicherheitsbestände artikelspezifisch auf das richtige Niveau ein – abgestimmt auf Prognosegüte, Wiederbeschaffungszeiten und Lieferziele.
Abgleich von Marktbedarfen und Kapazitäten
Mit Szenario-Techniken und Simulationsmodellen sorgen wir dafür, dass Ihr Plan realisierbar bleibt und Ihre Ressourcen optimal genutzt werden.
Vertriebsintegration umsetzen
Gemeinsam mit Ihnen etablieren wir strukturierte Prozesse zur systematischen Einbindung des Vertriebswissens in die Absatzplanung. Ziel: Ein "One-Number-Plan", der von allen getragen wird.
Digitale Werkzeuge nutzen
Wir verbessern Prognose- und Planungsverfahren in APS- oder ERP-Systemen, z. B. SAP IBP, DISKOVER, o.Ä., und schaffen damit die technologische Basis für datengetriebenes Planen.
Beispiele unserer Beratungsleistungen
– Verbesserung der Forecast Accuracy (z. B. +15 bis +25 %)
– Integration von Vertriebswissen in die Prognoseprozesse
– Implementierung effizienter S&OP-Prozesse
– Abgleich von Nachfrage und Kapazität mittels Szenarien
– Nutzung von Prognoseverfahren in APS-/ERP-Systemen
Typische Fragestellungen, die wir beantworten
– Wie verbessern wir unsere Forecast Accuracy nachhaltig?
– Wie bringen wir Vertrieb, Supply Chain und Produktion auf einen gemeinsamen Plan?
– Wie lassen sich Schwankungen in Nachfrage und Versorgung sinnvoll absichern?
– Was ist unser sinnvoller Ziel-Servicegrad – wirtschaftlich und machbar?
– Wie richten wir ein funktionierendes, schlankes S&OP-Format ein?
Was wir anders machen
Sie erhalten von uns keine rein methodischen Planungsroutinen, sondern einen ganzheitlichen Ansatz, der Organisation, Technologie und Prozess ineinander verzahnt. Unser USP: Wir kombinieren Prototyping technischer Lösungen mit organisatorischer Einführung und nutzen digitale Zwillinge, um Ihre Planungsprozesse realitätsnah zu simulieren und kontinuierlich zu verbessern.
Verzahnung von Mensch, Technik und Organisation
S&OP ist kein IT-Projekt, aber ohne Softwareunterstützung funktioniert S&OP nicht. Wir gestalten Prozesse, Rollen und Werkzeuge integriert.
Vertriebsintegration als Prozessbaustein
Planung wird zur gemeinsamen Verantwortung, nicht zur Aufgabe der Supply Chain.
Simulation statt Trial-and-Error
Mit dem Digitalen Zwilling bewerten wir die Wirkung geplanter Entscheidungen vorab.
Fokus auf Umsetzung
Wir bauen keine Modelle zum Selbstzweck, sondern liefern praxistaugliche, nachhaltig betreibbare Routinen.
Systemneutral und rollenbasiert
Ob SAP, DISKOVER oder Excel – wir optimieren Ihre Prozesse technologieoffen, aber strukturiert
Ein Konsumgüterhersteller verbesserte durch Integration von Aktionsplanungen in die Forecasts die Prognosegüte für Aktionsartikelvon 60 % auf 85 %. Ergebnis: −30 % Überbestände und +20 % Lieferzuverlässigkeit.
Ein Industrieunternehmen konnte durch einen agilen S&OP-Prozess in der Krise 95 % Lieferbereitschaft aufrechterhalten und gleichzeitig die Bestände um 15 % senken
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was ist S&OP und warum ist es wichtig?
Ein strukturierter, funktionsübergreifender Planungsprozess, der Nachfrage, Kapazitäten und Finanzziele abstimmt. Unverzichtbar für Stabilität in unsicheren Zeiten.
Wie kann man Forecasts verbessern, wenn die Datenlage schlecht ist?
Durch Bereinigung, Strukturierung, Anreicherung mit Vertriebswissen und Simulation alternativer Methoden.
Was ist der Vorteil von KI-gestützten Verfahren?
Sie erkennen verborgene Muster, reagieren schneller auf Veränderungen und liefern oft bessere Ergebnisse bei großen Datenmengen.
Was bringt ein "One-Number-Plan"?
Konsistenz, Transparenz, klare Verantwortung – und weniger Diskussionen über die “richtige Zahl”.
Wie lange dauert die Einführung eines S&OP-Prozesses?
Je nach Ausgangslage zwischen 2 und 6 Monaten. Erste Ergebnisse entstehen meist bereits nach wenigen Wochen.
Wie wird Akzeptanz bei Vertrieb und Produktion geschaffen?
Durch klare Rollen, frühe Einbindung, nachgewiesenen Nutzen und passende Visualisierung der Ergebnisse.
Als Supply Chain Experten betrachten wir unsere einzelnen Leistungen als Bausteine, die sich in das „große Ganze“, einfügen müssen, um das Ziel einer optimierten Supply Chain zu erreichen.
Prof. Dr. Andreas Kemmner