
Aktualisierung der Wertschöpfungskette
Warum Supply Chain Architektur heute wettbewerbsentscheidend ist
Viele Unternehmen haben heute eine historisch gewachsene Supply Chain – mit unnötigen Lagerstufen, unklarer Planungstiefe, falsch positionierten Beständen oder zu langem Liefernetz. Die Folge: hohe Kosten, langsame Reaktion, geringe Transparenz. Eine leistungsfähige Supply Chain braucht eine klare, marktsynchrone Architektur. Sie definiert, wie und wo Bestände positioniert werden, welche Produktionsstufen auf Lager oder auf Auftrag laufen, wie Wertströme aufgebaut sind und wie Lieferanten, Werke und Läger optimal zusammenwirken. Wer hier neu denkt, gewinnt: höhere Lieferfähigkeit, geringere Durchlaufzeiten, reduzierte Bestände, niedrigere Prozesskosten.
Erkennen Sie sich wieder?
– Ihre Produktion oder Lagerlogistik wirken komplex und unkoordiniert?
– Es fehlt ein klares Konzept, welche Teile auf Lager, auf Auftrag oder gar extern gefertigt werden?
– Die Bestände wachsen, aber die Lieferfähigkeit stagniert?
– Sie müssen im Netzwerk improvisieren: mit Umlagerungen, Eiltransporten, Zusatzfertigungen?
– Sie haben strategische Wachstumsziele, aber das operative Setup passt nicht?
Dann lohnt sich ein Blick auf die Architektur Ihrer Supply Chain.
Unser Beratungsansatz: Struktur schaffen für marktgerechte Leistung
Mit uns gestalten Sie Ihre Wertschöpfungskette grundlegend neu – datenbasiert, simulationsgestützt und strategisch fundiert:
Entkopplungspunkte richtig setzen
Wir analysieren, an welchen Stellen Ihrer Supply Chain Lager- und Auftragsprozesse voneinander getrennt werden sollten. Ziel ist ein optimales Gleichgewicht aus Flexibilität, Lieferfähigkeit und Bestandshöhe – unter Berücksichtigung von Wiederbeschaffungszeiten, Kapazitäten und Produktstruktur.
Postponement und modulare Konzepte umsetzen
Standardkomponenten auf Lager, Variantenbildung spät im Prozess: So kombinieren Sie hohe Flexibilität mit niedrigen Beständen und kurzer Lieferzeit.
Wertstromdesign und Planungsmethodik verbinden
Gemeinsam mit Ihnen gestalten wir Wertströme so, dass Material- und Informationsflüsse durchgängig und verschwendungsfrei ablaufen. Wir verknüpfen Lean-Elemente mit IT-gestützten Planungsmechanismen und richten Ihre Steuerung differenziert auf Produkttypen und Volumina aus.
Netzwerkstruktur optimieren
Wir analysieren Ihre aktuelle Lager-, Produktions- und Lieferantenstruktur und entwickeln Szenarien für ein wirtschaftlich, logistisch und strategisch optimiertes Supply-Chain-Netzwerk.
Simulationsbasierte Planung der Supply Chain Architektur
Mit Hilfe von Digitalen Zwillingen testen wir die Wirkung alternativer Architekturen – bevor investiert wird.
Beispiele unserer Beratungsleistungen
– Gestaltung logistischer Entkopplungspunkte
– Wertstromdesign mit segmentierter Planungslogik
– Produktions- und Distributionsnetzwerke neu strukturieren
– Umsetzung von Postponement-Strategien
– Entwicklung markt- und produktspezifischer Steuerungskonzepte
Typische Fragestellungen, die wir beantworten
– Wie viele Lagerstufen sind sinnvoll – und wo?
– Welche Produkte eignen sich für Lagerfertigung, welche für Auftragsfertigung?
– Wie positionieren wir unsere Werke, Läger und Lieferanten strategisch?
– Wie reduzieren wir Komplexität, ohne Lieferbereitschaft einzubüßen?
– Wo stecken Kostentreiber und Bestandsfallen in unserer Supply Chain?
Was wir anders machen
Sie erhalten von uns kein Standardprozessmodell, sondern eine individuelle, marktsynchrone Supply-Chain-Architektur – entwickelt auf Basis Ihrer Daten, Ihrer Strategie und Ihrer operativen Realität. Wir denken vom Kundentakt zur Kapazität, simulieren Wirkzusammenhänge im digitalen Zwilling und entwerfen mit Ihnen ein robustes, flexibles, kostenoptimiertes Setup für Ihre gesamte Wertschöpfungskette.
Marktsynchrone Supply Chain statt Standardprozesse
Wir entwickeln individuelle Strukturen, keine Blaupausen.
Segmentierte Steuerung statt Einheitsmodell
Steuerung differenziert nach Produkt, Volumen, Kundenanforderung.
Digitaler Zwilling als Entscheidungswerkzeug
Unsere Simulationen machen architektonische Wirkungen vorab sichtbar.
Verbindung von Strategie und operativer Realität
Wir verknüpfen Top-down-Vorgaben mit Bottom-up-Daten.
Konsequente Umsetzungsorientierung
Unsere Konzepte sind machbar, nachvollziehbar und gemeinsam mit Ihren Teams entwickelt.
Ein Hersteller technischer Konsumgüter stellte seine Supply Chain auf ein marktsynchrones Architekturmodell um.
Ergebnis:
Lieferzeit halbiert, Bestandsreichweite um 35 % reduziert, Servicegrad von 89 % auf 98 % gesteigert. Der CEO spricht von “dem größten Hebel der letzten Jahre”.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Supply Chain Architektur?
Die strukturierte Auslegung der Wertschöpfungskette: Prozesse, Standorte, Lagerstufen, Fertigungslogik, Informationsflüsse. Sie bildet das Fundament der operativen Leistungsfähigkeit.
Wie unterscheidet sich das von Prozessoptimierung?
Prozesse regeln das “Wie” – die Architektur das “Wo”, “Was” und “Warum”. Architektur schafft die Rahmenbedingungen für effiziente Prozesse.
Ist so ein Umbau nicht extrem aufwändig?
Optimal. Architektur und Lean widersprechen sich nicht. Im Gegenteil: Eine saubere Struktur ist Voraussetzung für stabile, schlanke Prozesse.
Wie passt das zu Lean?
Optimal. Architektur und Lean widersprechen sich nicht. Im Gegenteil: Eine saubere Struktur ist Voraussetzung für stabile, schlanke Prozesse.
Was bringt mir ein Digitaler Zwilling in diesem Kontext?
Er erlaubt risikofreie Tests alternativer Architekturen, zeigt Effekte auf KPI-Ebene und schafft fundierte Entscheidungsgrundlagen – für Management, Einkauf, SCM und Produktion.
Als Supply Chain Experten betrachten wir unsere einzelnen Leistungen als Bausteine, die sich in das „große Ganze“, einfügen müssen, um das Ziel einer optimierten Supply Chain zu erreichen.
Prof. Dr. Andreas Kemmner