{"id":2482,"date":"2007-07-05T13:18:29","date_gmt":"2007-07-05T11:48:29","guid":{"rendered":"https:\/\/ak-online.de\/?p=2482"},"modified":"2023-12-06T15:12:03","modified_gmt":"2023-12-06T14:12:03","slug":"trotz-langer-lieferzeiten-bestaende-gesenkt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ak-online.de\/de\/trotz-langer-lieferzeiten-bestaende-gesenkt-2\/","title":{"rendered":"Trotz langer Lieferzeiten Best\u00e4nde gesenkt"},"content":{"rendered":"<h2>Marktsynchrone Produktion in der Uhrenindustrie<\/h2>\n<p><em>Von Gervaise Voisard, Olaf Rellecke und G\u00f6tz-Andreas Kemmner<\/em><\/p>\n<p><strong>Synchron mit den Marktbedarfen zu produzieren und zu beschaffen ist heute in Produktionsunternehmen \u00fcbliche Praxis. Wie aber baut man marktsynchrone Prozessketten auf, wenn beschaffungsseitig sehr lange Lieferzeiten bestehen? In einem Projekt beim Schweizer Uhrenproduzenten Montblanc-Montre S.A. wurden im Durchschnitt 19 Prozent der Best\u00e4nde reduziert &#8211; trotz langer Lieferzeiten.<\/strong><\/p>\n<p>Die Montblanc-Montre S.A. aus dem Uhrenmekka Le Locle im Schweizer Jura ist ein Tochterunternehmen der Montblanc-Gruppe in Ham\u00adburg und geh\u00f6rt zum Schwei\u00adzer Luxusg\u00fcterkonzern Riche\u00admont in Genf. Montblanc\u00adMontre fertigt hochwertige Uhren der Marke Montblanc, die in den Montblanc-Bouti\u00adquen und \u00fcber ausgew\u00e4hlte H\u00e4ndler weltweit angeboten werden. Gegr\u00fcndet 1997 hat das Unternehmen in den letz\u00adten Jahren ein rasantes Wachstum durchlaufen und produziert inzwischen \u00fcber 100 000 klassische mechani\u00adsche Uhren im Jahr (Bild 1).<\/p>\n<figure id=\"attachment_14890\" aria-describedby=\"caption-attachment-14890\" style=\"width: 226px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.ak-online.de\/\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/1189595675759.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-14890\" src=\"https:\/\/www.ak-online.de\/\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/1189595675759-226x300.jpg\" alt=\"Bild 1: Produktbeispiel aus dem Hause Montblanc-Montre S.A\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/1189595675759-226x300.jpg 226w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/1189595675759.jpg 239w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14890\" class=\"wp-caption-text\">Bild 1: Produktbeispiel aus dem Hause Montblanc-Montre S.A<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Die Uhrenindustrie &#8211; eine besondere Branche<\/h3>\n<p>Die Uhrenindustrie weist einen hohen Anteil an Zukaufteilen auf, die von spezialisierten mittelst\u00e4ndischen Zulieferun\u00adternehmen produziert werden. Nicht nur Uhrwerk-Kompo\u00adnenten, auch Ziffernbl\u00e4tter, Geh\u00e4use oder Zeiger sind hochkomplexe feinmechani\u00adsche Teile, die in vielen auf\u00adw\u00e4ndigen Produktionsschrit\u00adten, h\u00e4ufig aus speziellen Me\u00adtalllegierungen und ausgefal\u00adlenen Sondermaterialien her\u00adgestellt werden. Lieferzeiten von drei Monaten gelten hier\u00adbei bereits als schnell, und es ist nicht ungew\u00f6hnlich, dass von der Bestellung beim Liefe\u00adranten bis zur Auslieferung der Teile neun bis \u00fcber zw\u00f6lf Monate vergehen.<\/p>\n<p>Hohe Qualit\u00e4tsanforderungen an die beschafften Kompo\u00adnenten und sorgf\u00e4ltige Quali\u00adt\u00e4tspr\u00fcfungen f\u00fchren weiter\u00adhin dazu, dass ein deutlicher, aber schwankender Anteil der Liefermengen vom Qualit\u00e4ts\u00admanagement zur\u00fcckgewiesen werden und damit nicht zu dringend ben\u00f6tigten Uhren verbaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Weiterhin charakteristisch f\u00fcr die Uhrenbranche ist der hohe j\u00e4hrliche Anteil an Produkt\u00adneuheiten, der typischerweise 25 bis 35 Prozent einer Uhrenkollektion ausmacht.<\/p>\n<p>All dies sind Randbedingun\u00adgen, die zu hohen Fertig\u00adwarenbest\u00e4nden f\u00fchren und trotzdem die Lieferf\u00e4higkeit von Fertiguhren negativ be\u00adeinflussen. Eine Ausgangs\u00adsituation, in der man \u00fcbli\u00adcherweise nicht \u00fcber eine marktsynchrone Wertsch\u00f6p\u00adfungskette diskutiert.<\/p>\n<h3>Voraussetzung: Bedarfsprognose<\/h3>\n<p>Wenn die Teile, die das Unter\u00adnehmen heute verbauen muss, bereits vor einem halben Jahr bestellt werden mussten, geht ohne eine sorgf\u00e4ltige Absatz\u00adprognose nichts, egal ob man marktsynchron produzieren will oder nicht.<\/p>\n<p>Als Tochterunternehmen von Montblanc in Hamburg setzt Montblanc-Montre ebenfalls SAP ein und ist in den welt\u00adweiten Absatzplanungspro\u00adzess der Montblanc-Gruppe eingebunden, der bereits vor einigen Jahren gemeinsam mit dem Beratungshaus Abels &amp; Kemmner konzipiert und umgesetzt wurde.<\/p>\n<p>Damit lag eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung vor, um \u00fcberhaupt \u00fcber eine marktsynchrone Produktion nachzudenken. Doch eine noch so gute Ab\u00adsatzplanung kann es nicht vollends vermeiden, dass der tats\u00e4chliche Marktbedarf von der Prognose abweicht, Liefe\u00adrungen verz\u00f6gert eintreffen oder Teillieferungen der ge\u00adforderten Qualit\u00e4t nicht ge\u00adrecht werden. Letztlich sind regelm\u00e4\u00dfig nicht alle Kompo\u00adnenten verf\u00fcgbar, die gerade f\u00fcr einen Fertigungsbedarf ben\u00f6tigt werden, oder sie wurden in die falschen Fertig\u00aduhren verbaut, die gegenw\u00e4r\u00adtig nicht nachgefragt werden und somit den Lagerbestand erh\u00f6hen und die Lieferf\u00e4hig\u00adkeit verschlechtern.<\/p>\n<h3>Grundprinzip: Zweistufige Regelkreise<\/h3>\n<p>Um diese Situation grundle\u00adgend und nachhaltig zu ver\u00adbessern, wurde von Abels &amp; Kemmner gemeinsam mit ei\u00adnem Projektteam von Mont\u00adblanc-Montre und Mont\u00adblanc-Simplo in Hamburg ein sogenanntes \u201ePostponed Ma\u00adnufacturing Concept&#8221; (post\u00adponed = aufgeschoben) mit zweistufigem Regelkreis ent\u00adwickelt, dessen betriebsinterne Stufen inzwischen umgesetzt sind. Die Lieferanteneinbin\u00addung folgt in weiteren Stufen.<\/p>\n<p>Alleine durch die internen Umstrukturierungen konnten die Best\u00e4nde trotz gegebener Problematik um durchschnitt\u00adlich 19 Prozent gesenkt wer\u00adden.<\/p>\n<p>Der gesamte Herstellungspro\u00adzess wurde in zwei Nachbe\u00advorratungsregelkreise aufge\u00adteilt (Bild 2): Das Fertigwaren\u00adlager wird nun \u00fcber eine Just\u00adin-time-Endmontage mit den Fertiguhren beliefert. Diese Endmontage greift auf vor\u00admontierte Uhren zur\u00fcck, an denen lediglich noch die Arm\u00adb\u00e4nder angebracht werden.<\/p>\n<p>Da sich eine gro\u00dfe Zahl an Fertiguhren nur durch die un\u00adterschiedlichen Leder-, Textil\u00adund Metallarmb\u00e4nder unter\u00adscheidet, konnte auf diese Weise die Variantenbildung wertstromabw\u00e4rts in Richtung Kundendelta gelegt werden, wodurch deutlich geringere Best\u00e4nde an Fertiguhren im Fertigwarenlager bevorratet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Idealzustand w\u00e4re, die Montage sogar direkt an den Point-of-Sale zu verlagern. Eine Reihe von Qualit\u00e4tsre\u00adstriktionen verbieten es ge\u00adgenw\u00e4rtig jedoch noch, auf diesen Montageschritt zu ver\u00adzichten.<\/p>\n<p>Ausgehend von der Positio\u00adnierung der Fertiguhren in ei\u00adnen ABC\/XYZ-Portfolio<sup>*<\/sup> wur\u00adden Kriterien definiert, welche Uhren \u00fcberhaupt auf dem Fer\u00adtigwarenlager bereitgehalten und welche Uhren bei Bedarf kurzfristig \u00fcber die JIT-End\u00admontage nachproduziert wer\u00adden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14784\" aria-describedby=\"caption-attachment-14784\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ak-online.de\/\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie1.png\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-14784 size-large\" src=\"https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie1-1024x709.png\" alt=\"Strategischer Hebel: Die zweistufige Nachbevorratung Durch die sowohl absatzprognostisch als auch ordergesteuerte Just-in-time-Endmontage der Armb\u00e4nder konnte das Fertigwarenlager deutlich reduziert werden, da sich die hieraus resultierenden Varianten und Best\u00e4nde erst bilden, wenn die Nachfrage gesichert ist. Im gesamten Unternehmen sanken die Bestandswerte um 19%.\" width=\"1024\" height=\"709\" srcset=\"https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie1-1024x709.png 1024w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie1-600x415.png 600w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie1-300x208.png 300w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie1-768x532.png 768w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie1.png 1040w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14784\" class=\"wp-caption-text\">Strategischer Hebel: Die zweistufige Nachbevorratung Durch die sowohl absatzprognostisch als auch ordergesteuerte Just-in-time-Endmontage der Armb\u00e4nder konnte das Fertigwarenlager deutlich reduziert werden, da sich die hieraus resultierenden Varianten und Best\u00e4nde erst bilden, wenn die Nachfrage gesichert ist. Im gesamten Unternehmen sanken die Bestandswerte um 19%.<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Statt klassischem Kanban: Order Control Center<\/h3>\n<p>Von vornherein war klar, dass ein klassisches Kanban-Sys\u00adtem zur Steuerung der beiden Nachbevorratungsregelkreise nicht in Frage kam. Ein klassi\u00adsches Kanban-System setzt voraus, dass die Komponenten in den Superm\u00e4rkten, aus de\u00adnen sich ein Regelkreis be\u00addient &#8211; zumindest gr\u00f6\u00dftenteils &#8211; vorhanden sind. Vor der Durchf\u00fchrung eines anstehen\u00adden Kanbans m\u00fcsste gepr\u00fcft werden, ob die ben\u00f6tigten Komponenten in dem Super\u00admarkt in ausreichender An\u00adzahl vorhanden sind.<\/p>\n<p>Fehlt eine Komponente kom\u00adplett, kann der Auftrag nicht begonnen werden. Fehlt eine Teilmenge einer oder mehre\u00adrer Komponenten, kann nur eine Teilmenge des Sammel\u00adKanbans erf\u00fcllt werden. So\u00adfern die unterdeckten Kompo\u00adnenten in mehrere anstehende Sammel-Kanbans eingehen, muss eine Entscheidung \u00fcber die Priorit\u00e4t der Komponen\u00adten-Allokation getroffen wer\u00adden. Ein klassisches Kanban\u00adSystem ist mit einer solchen Situation komplett \u00fcber\u00adfordert.<\/p>\n<p>Um dieses Problem elegant und rationell in den Griff zu bekommen, wurde eine ABAP-Programmierung (Ad\u00advanced Business Application Programming; Programmier\u00adsprache f\u00fcr SAP) am vorhan\u00addenen SAP-System vorge\u00adnommen.<\/p>\n<p>Das neue SAP-Modul \u201eOrder Control Center (OCC)&#8221; (Bild 3) hilft heute bei der Steuerung der Nachbevorratungsregel\u00adkreise. Die Regelkreise selbst werden durch ein zweites SAP-ABAP, das \u201eReplenish\u00adment Parameter Calculation (RPC)-Modul&#8221; monatlich nachdimensioniert.<\/p>\n<p>Was in den beiden Nachbe\u00advorratungsregelkreisen zu produzieren ist, wird \u00fcber Meldebest\u00e4nde in den Super\u00adm\u00e4rkten gesteuert, die von den beiden Regelkreisen be\u00adliefert werden.<\/p>\n<p>Auf der zentralen Steue\u00adrungsmaske des OCC sind alle anstehenden Fertigungsbe\u00addarfe f\u00fcr Uhrenk\u00f6pfe wie f\u00fcr Fertiguhren aufgef\u00fchrt und nach verschiedenen festgeleg\u00adten Priorit\u00e4tskriterien sortiert. Diese Auftragsreihenfolge kann jedoch vom Disponenten \u00fcbersteuert werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden anstehenden Auf\u00adtrag weist das OCC aus, wel\u00adche Menge produziert werden m\u00fcsste und welche Menge produziert werden kann. Bei der Ermittlung der zu produ\u00adzierenden Menge eines Teiles ber\u00fccksichtigt das OCC nicht nur die Unterschreitung eines Meldebestandes, sondern be\u00adr\u00fccksichtigt auch anstehende Kundenauftr\u00e4ge, die \u00fcber die Nachbevorratungsmenge der Meldebestandssteuerung hin\u00adausgehen.<\/p>\n<p>Bei neuen Produkten gibt das OCC genau die vom Marketing als Systemf\u00fcllung definierte Erstfertigungsmenge vor. Die tats\u00e4chliche Fertigungslos\u00adgr\u00f6\u00dfe, die gefertigt werden kann, h\u00e4ngt von der am ge\u00adringsten verf\u00fcgbaren Kompo\u00adnente ab. Das OCC weist die verf\u00fcgbaren Komponenten\u00adbest\u00e4nde in der Reihenfolge der Auftragspriorit\u00e4ten den anstehenden Nachbevorra\u00adtungsauftr\u00e4gen zu.<\/p>\n<p>Auf diese Weise wird sicher\u00adgestellt, dass die \u201ewichtigsten&#8221; Auftr\u00e4ge zuerst mit ben\u00f6tig\u00adten Komponenten versorgt werden. Auch diese Mengen\u00adallokation kann vom Bediener \u00fcbersteuert werden, der auf diese Weise weitere, dem Sys\u00adtem nicht bekannte Informa\u00adtionen in die Komponenten\u00adzuordnung einflie\u00dfen lassen kann. Die Konsequenzen einer ver\u00e4nderten Zuordnung von Komponentenmengen erh\u00e4lt der Bediener direkt im Dialog angezeigt.<\/p>\n<p>Aus der zentralen Maske des OCC heraus kann der Dis\u00adponent direkt in die Umset\u00adzung der Bedarfsanforderung (BANF) in einen Fertigungs\u00adauftrag oder eine externe Be\u00adstellung springen. Die beiden Alternativen sind deswegen notwendig, weil ein Teil der Uhren (ohne Armb\u00e4nder) von einem externen Lohnfertiger produziert wird. Auf diese Weise wird die Fertigungska\u00adpazit\u00e4t der starken Saisonali\u00adt\u00e4t angepasst, und es kann auf eine umfangreiche Vorpro\u00adduktion w\u00e4hrend der schwa\u00adchen Saisonzeiten verzichtet werden.<\/p>\n<p>Erst mit dem durch den Be\u00addiener angesto\u00dfenen automa\u00adtischen Generieren einer BANF und deren folgender Umsetzung werden Kompo\u00adnentenbest\u00e4nde definitiv den Fertigungsauftr\u00e4gen zugeord\u00adnet. Das OCC nimmt keine Materialreservierungen in die Zukunft vor. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das OCC bei jedem Start die ak\u00adtuelle Bedarfssituation mit der aktuellen Angebotssitua\u00adtion an Komponenten ver\u00adgleicht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14786\" aria-describedby=\"caption-attachment-14786\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ak-online.de\/\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-14786 size-large\" src=\"https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie2-1024x709.png\" alt=\"Der zentrale Informationsbildschirm des neuen SAP-ABAPs &quot;Order Control Center&quot;\" width=\"1024\" height=\"709\" srcset=\"https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie2-1024x709.png 1024w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie2-600x415.png 600w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie2-300x208.png 300w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie2-768x532.png 768w, https:\/\/www.ak-online.de\/wp-content\/uploads\/2006\/08\/Folie2.png 1040w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14786\" class=\"wp-caption-text\">Der zentrale Informationsbildschirm des neuen SAP-ABAPs &#8220;Order Control Center&#8221;<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Modul dimensioniert die Regelkreise monatlich<\/h3>\n<p>Die saisonal starken Schwan\u00adkungen in der Marktnachfrage machen es erforderlich, die Meldebest\u00e4nde der Nachbe\u00advorratungsregelkreise monat\u00adlich artikelspezifisch nachzu\u00addimensionieren. Diese Aufga\u00adbe erledigt ein zweiter, RPC\u00adModul (replenishment para\u00admeter calculation) genannter ABAP. Das RPC-Modul greift die im Rahmen der Absatz\u00adplanung ermittelten Bedarfs\u00adprognosen f\u00fcr die einzelnen Fertiguhren ab und berechnet hieraus vier Steuerungspara\u00admeter f\u00fcr jede Fertiguhr: eine Soll-Fertigungslosgr\u00f6\u00dfe sowie einen Muss-, Kann- und Max\u00adPunkt.<\/p>\n<p>Der Max-Punkt gibt den maximalen Bestand wieder, bis zu dem der Lagerbestand h\u00f6chsten aufgef\u00fcllt werden darf. Unter dem Muss-Bestand ist der Bestand zu verstehen, bei dem sp\u00e4testens nach\u00adproduziert werden muss. Die\u00adser Muss-Bestand entspricht praktisch dem roten Bereich einer klassischen Ampel-Kan\u00adban-Steuerung. So wie man im Ampel-Kanban einen gel\u00adben Bereich kennt, bei dessen Erreichen nachgefertigt wer\u00adden darf, aber nicht nachge\u00adfertigt werden muss, berech\u00adnet das RPC-Modul einen Kann-Bestand mit derselben Bedeutung.<\/p>\n<p>Hat das OCC alle Fertigungs\u00adbedarfe, die durch das Unter\u00adschreiten des Muss-Punkts ausgel\u00f6st worden sind, rech\u00adnerisch mit Komponenten versorgt, so teilt es die weite\u00adren verf\u00fcgbaren Komponen\u00adtenbest\u00e4nde den Kann-Ferti\u00adgungsbedarfen zu.<\/p>\n<h3>Ein F\u00fcnftel weniger Fertigwarenbest\u00e4nde &#8211; das ist erst der Anfang<\/h3>\n<p>Das zweistufige Replenish\u00adment-Konzept, gesteuert durch das Order Control Cen\u00adter (OCC) und die Replenish\u00adment-Parameter-Berechnung (RPC), haben den Steuerungs\u00adaufwand im Unternehmen deutlich verringert.<\/p>\n<p>Um die Bestandsentwicklung zu erkennen, muss man einer\u00adseits den fr\u00fcheren Fertigwa\u00adrenbest\u00e4nden die heutigen Be\u00adst\u00e4nde an Fertiguhren sowie an Uhren (ohne Armb\u00e4nder) gegen\u00fcberstellen. Aufgrund der starken Saisonalit\u00e4t ist es dar\u00fcber hinaus erforderlich, gleitende 12-Monats-Durch\u00adschnittsbest\u00e4nde zu verglei\u00adchen. Nach einem Jahr im operativen Betrieb ergibt sich hieraus eine Bestandsreduzie\u00adrung um 19 Prozent.<\/p>\n<p>Konzepte, wie zuk\u00fcnftig Lie\u00adferzeiten verk\u00fcrzt und die Lie\u00adferanten in das ziehende Sys\u00adtem eingebunden werden k\u00f6nnen, liegen vor und sollen nun in der n\u00e4chsten Projekt\u00adstufe umgesetzt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<h6>Gervaise Voisard Logistics Manager bei Montblanc-Montre, Le Locle, Schweiz\u00a0\/ Olaf Rellecke Manager Finance and Services bei Montblanc\u00a0\/ Dr. G\u00f6tz-Andreas Kemmner Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Abels &amp; Kemmner GmbH, Herzogenrath\/Aachen <a href=\"mailto:AKemmner@ak-online.de\">AKemmner@ak-online.de<\/a><\/h6>\n<h6>*) Die ABC-Klassifizierung teilt die Produkte nach ihrer Bedeutung f\u00fcr den Umsatz ein, die XYZ-Klassifizierung bewertet die Prognostizierbarkeit der Produkte anhand statistischer Kenngr\u00f6\u00dfen.<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marktsynchrone Produktion in der Uhrenindustrie Von Gervaise Voisard, Olaf Rellecke und G\u00f6tz-Andreas Kemmner Synchron mit den Marktbedarfen zu produzieren und zu beschaffen ist heute in Produktionsunternehmen \u00fcbliche Praxis. 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