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Andreas Kemmner

2010 Förderzuschüsse für Materialeffizienz-Projekte sichern

Nur noch bis Ende des Jahres können Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter von der Förderinitiative VerMat zur Verbesserung der Materialeffizienz profitieren: Zuschüsse zwischen 67% und 50% für Potenzialanalysen und 33% für Vertiefungsberatungen werden gewährt.

Im nächsten Jahr wird die Initiative voraussichtlich nur noch für Unternehmen bis 250 Mitarbeiter offen sein. Deshalb sollten sich große Mittelständler mit 250 bis 1.000 Mitarbeitern sputen, sollten sie von diesen Zuschüssen noch profitieren wollen. Mit ca. 46% stellt das Material den größten Kostenblock des produzierenden Gewerbes dar. Die Verringerung dieser Kosten durch geringeren Materialverbrauch, geringere Verschrottung und geringeren Ausschuss bietet große Potenziale: Analysen von Abels & Kemmner haben ergeben, dass zwischen 19% und satten 53% der Verluste bei der Materialeffizienz geborgen werden können (vergl. Grafik). Damit amortisieren sich Materialeffizienzprojekte sehr schnell und schaffen zum Teil erhebliche Liquiditätsreserven. Nebenbei wirken sich die Ergebnisse auch sehr positiv auf die CO2-Bilanz eines Unternehmens aus. Deshalb sollte jedes Unternehmen seine Materialeffizienz kennen und optimieren.


Andreas Kemmner

Autor | Author

Prof. Dr. Kemmner hat in über 25 Jahren Beratertätigkeit in Supply Chain Management und Sanierung weit über 150 nationale und internationale Projekte durchgeführt.

2012 wurde er von der WHZ zum Honorarprofessor für Logistik und Supply Chain Management bestellt.

Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

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