Dispositionsmanagement-System reduziert Bestände und steigert Lieferbereitschaft 

Andreas Kemmner

Die Version 4.1 des Dispositionsmanagement-Systems Diskover unterstützt auch die Auslegung von Gefahrstofllägern. Es baut auf Lagerklassenregeln für die gemischte Lagerung von Chemikalien des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) auf.

Zusätzlich lässt es sich durch individuelle Lagerklassenerweiterungen auf Dispositionsregeln für Artikelgruppen oder für einzelne Artikel erweitern. Nach Angaben des Herstellers könne der Anwender mit Diskover zwei eigentlich konträre Ziele erreichen: den Lieferbereitschaftsgrad steigern und gleichzeitig die Lagerbestände abbauen. Damit schaffe das Programm neben mehr Rechtssicherheit und Gefahrenvermeidung zusätzliche Liquidität durch geringere Lagerbestands- und Lagerhaltungskosten. Sein Einsatz lohne sich ab einem durchschnittlichen Lagerbestand von 5 bis 10 Mio. DM. Diskover ist unter SAP und allen gängigen ERP-. PPS- und WW-Systemen lauffähig. Es ist in C++ programmiert und läuft als Client auf allen Windowsplattformen. Der zentrale Datenbank-Server – beispielsweise Oracle oder MS-SQL – kommuniziert über eine standardisierte Schnittstelle mit dem führenden ERP-System. Mindestvoraussetzung für das System sind Pentium III Prozessor, 100 MB Speicher für den Client sowie 2 GB freier Speicher auf dem Server.

Abels & Kemmner
Tel. 02407/ 9565-0


Andreas Kemmner

Autor | Author

Prof. Dr. Kemmner ist Co-CEO der Abels & Kemmner Group und hat in 30 Jahren Beratertätigkeit in Supply Chain Management und Sanierung weit über 200 nationale und internationale Projekte durchgeführt und war über 10 Jahre der einzige öffentlich bestellter Sachverständige für die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung von Industriebetrieben in Deutschland.

2012 wurde er von der WHZ zum Honorarprofessor für Logistik und Supply Chain Management bestellt.

Die Ergebnisse seiner Projekte wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

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